Schadhafte Wärmedämmung im Dach erkennen

🔴 Es können Muster oder rechteckige Flächen sichtbar werden, in denen der Schnee schneller abtaut als in anderen Dachbereichen. Folgerichtig sind diese Dachbereiche wärmer. Woher soll diese Wärme kommen, wenn nicht von innen?

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▶︎  Ein Dach ist wie ein offenes Buch

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In der kalten Jahreszeit können Sie, je nach Witterung, gut erkennen, ob ein Dach in der Dämmung Lücken aufweist. Vorausgesetzt, das Dach ist für Wohnzwecke konzipiert und dementsprechend gedämmt und ausgebaut worden. Beobachten Sie die Dachoberfläche Ihres Hauses nach einer frostigen Nacht in der sich Reif gebildet hat, oder in der es geschneit hat.

Dach nach Schneefall bei ca. 1,5°C. Gut zu erkennen sind die Bereiche an Firstpfette, Mittelpfette, Sparren und oberhalb des Dachfensters.
Dach nach Schneefall bei ca. 1,5°C. Gut zu erkennen sind die Bereiche an Firstpfette, Mittelpfette, Sparren und oberhalb des Dachfensters.

Es können Muster oder rechteckige Flächen sichtbar werden, in denen der Schnee schneller abtaut als in anderen Dachbereichen. Folgerichtig sind diese Dachbereiche wärmer. Woher soll diese Wärme kommen, wenn nicht von innen?

Flächen mit fehlerhafter Wärmedämmung rot hervorgehoben
Flächen mit fehlerhafter Wärmedämmung rot hervorgehoben

Das sind Hinweise auf eine schadhafte und lückenhafte Wärmedämmung im Dach. Um Folgeschäden zu vermeiden, muss die Dämmung in betreffenden Bereichen ausgetauscht oder ergänzt werden.

▶︎  Die Folgeschäden

Was können Folgeschäden sein? Dazu etwas Bauphysik: Wenn Wärme und Kälte aufeinandertreffen, bildet sich auf der kalten Oberfläche Tauwasser. Besonders gut können Sie das dort am Haus beobachten, wo es keine Dämmung gibt: Bei alten Kastenfenstern beschlägt im Winter immer die Innenseite der Außenscheibe. Türklinken aus Metall einer Haustür beschlagen im Winter auf der Innenseite und sind feucht.

Genauso bildet sich auf der Innenseite im schlecht oder nicht gedämmten Dachbereich bei kaltem Wetter Feuchtigkeit aus der warmen Raumluft des Hauses. Diese Feuchtigkeit verdunstet aber nicht einfach, sondern zieht in die Konstruktion oder in die umliegende Dämmung ein.  Die Folgen können sein: Fäulnis, Schimmel, Hausschwamm. Die Schimmelsporen sind ungesund bis giftig, können Atemwegsprobleme und Allergien hervorrufen. Die Dachkonstruktion kann dadurch geschwächt werden und statisch wichtige Verbindungspunkte können abfaulen, Nägel, Schrauben und Verbindungslaschen können rosten. Es ist ein schleichender Vorgang, der nicht offensichtlich ist.

80% aller Bauschäden kommen generell durch Feuchtigkeit zustande.

Die Feuchtigkeit kommt aber nicht nur von außen, sondern häufig auch von innen durch Tauwasser aufgrund schlechter oder nicht vorhandener Dämmung in den Außenwänden und Dach.


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