Einbruchschutz – Überwachungskamera

🔴 Einbrecher sind Profis ihres Fachs, deshalb sollte man davon ausgehen, dass Einbrecher genau wissen, wann sich ein Einbruch lohnt und wann nicht.

Einbruchschutz - Überwachungskamera
Einbruchschutz – die Situation

Mikro Projekt Steuerung Berlin Anton Georg Schenkel

Immer mehr Hausbesitzer rüsten auf, um sich vor Einbrecher zu schützen. Die Überwachungskamera ist dabei ein wichtiges Detail.

Die Zahl der Einbrüche steigt kontinuierlich an. In Deutschland gab es 2016 fast 170000 behördlich registrierte Einbrüche. Bekanntlich liegt die Dunkelziffer höher. Im meinem Bezirk stieg die Einbruchrate in einem Jahr um ca. 50%. In meiner direkten Nachbarschaft wurde in vier von sechs Häusern eingebrochen.

Beginn der dunklen Jahreszeit
Beginn der dunklen Jahreszeit, Foto: MYRosenbergDesign

Die für Einbrecher beste Zeit liegt in der Dämmerung, bevor die Hausbewohner von der Arbeit kommen. Das ist typischerweise in der dunklen Jahreszeit der Fall, also zwischen Oktober und Februar. Die zweitbeste Zeit für Einbrecher liegt in der Ferienzeit. Dann allerdings zeigt sich ein klarer Trend zu Einbrüchen am helllichten Tage ab.

Die Überwachungskamera – sichtbarer und effektiver Einbruchschutz
Überwachungskamera Einbruchschutz
Überwachungskamera als Einbruchschutz

Sichtbarer Einbruchschutz ist die effektivste Methode, Einbrecher zu verunsichern. Der am weitesten sichtbare effektive Einbruchschutz ist die Überwachungskamera und dazugehörige Aufkleber und Warnhinweise. Einbrecher sind Profis ihres Fachs, deshalb sollte man davon ausgehen, dass Einbecher genau wissen, wann sich ein Einbruch lohnt und wann nicht. Einbrecher wollen schließlich einen erfolgreichen Bruch machen. Um dies zu verstehen, müssen Sie selbst wie ein Einbrecher denken.

Vergleich und Angebot indoor Überwachungskameras
Vergleich und Angebot indoor Überwachungskameras
Echte Überwachungskamera versus Kameraattrappe

Überwachungskamera, Quelle: OpenClipart

Ich gehe davon aus, dass sich Einbrecher mit Überwachungskameras auskennen und eine Kamera-Attrappe von einer echten Überwachungskamera unterscheiden können. Daher empfehle ich eindeutig den Einsatz von echten Überwachungskameras aus folgenden Gründen:

  • Die echte Überwachungskamera schreckt auch den professionellen Einbrecher ab.
  • Für den Fall, dass es trotzdem zu einem Einbruch mit für den Einbrecher kalkulierbaren Risiko kommt, zeichnet die Überwachungskamera auf und dokumentiert.
  • Unechte Überwachungskameras hingegen weisen typische Merkmale auf, die dem Einbrecher sehr wohl bekannt sind. Sind Sie mal Opfer eines Einbruchs geworden, werden Sie die Investition einer echten Kamera zu schätzen wissen. Vergleichen Sie ihre Einsparung, als Sie sich für eine Attrappe entschieden haben mit dem Schaden eines Einbruchs.
Mit der Qualität steigt die Chance der Aufklärung

Damit das Videomaterial mit hoher Qualität zur Aufklärung eines Einbruches beitragen kann, achten Sie am besten auf folgende Kriterien:

  • Professionelle Überwachungskameras mit direkter Verkabelung sind eindeutig den weiterverbreiteten, aber anfälligen WLAN-Kameras oder Webcams vorzuziehen. Die WLAN-Übertragung hat eine begrenzte Reichweite und kann gehackt werden. Die Bildübertragung kann fehlerhaft sein. Lassen die Gegebenheiten allerdings keine feste Verkabelung zu, achten Sie darauf, dass die Daten verschlüsselt sind. Hier ist die Wahl für eine gute Überwachungskamera aus der Vielzahl der Anbieter nicht einfach.
  • Für die Identifizierung etwaiger Einbrecher ist die Bildqualität ausschlaggebend. Überwachungskameras mit 2 Megapixel gelten gegenwärtig als Mindeststandard. Der Trend geht zu Überwachungskameras mit 4 Megapixel Bildauflösung.
  • Achten Sie auf das Speichermedium für die aufgezeichneten Videosequenzen. Ich empfehle eine eigene für die Überwachungskamera installierte Festplatte in einem geschützten Bereich des Hauses. Im Gegensatz zu einer Cloud mit begrenzter Speicherzeit von ca. einer Woche oder zusätzlich laufenden Kosten, sind Sie mit einer eigenen Festplatte auf der sicheren Seite und außerdem unabhängig. Sind Sie darauf angewiesen, die Überwachung aus der Entfernung via Internet vorzunehmen, erweitern Sie die Speicherung der Daten zusätzlich zu der Festplatte im Haus um die Cloud-Lösung.
  • Um Einbrüche bei Nacht zu dokumentieren, verfügen professionelle Überwachungskameras über eine Nachtsichtfunktion mit integrierten Infrarot-LEDs, dessen Strahlung für das menschliche Auge unsichtbar ist. Je nach Entfernung und Ausleuchtung des zu überwachenden Bereichs empfiehlt es sich, zusätzliche Infrarotstrahler mit Helligkeitssensor zu installieren. Ab einer zu überwachenden Distanz von 10 Meter kann dies der Fall sein.
  • Überwachungskameras mit Bewegungsmelder haben den eindeutigen Vorteil, dass nur Bewegungen aufgezeichnet werden. Die Sichtung der Videosequenzen gestaltet sich effektiv und das Datenvolumen auf der Festplatte wird auf das Wesentliche reduziert.
  • Wetterfeste Überwachungskameras für den Außenbereich sollten gegen Staub und direkter Wassereinwirkung geschützt sein. Das entspricht der Schutzklasse IP 66. Für den Innenbereich ist die Schutzklasse IP 65 ausreichend.
  • Eine niedrige Platzierung der Überwachungskamera ermöglicht die Gesichtserkennung des Einbrechers. Eine hohe Platzierung der Überwachungskamera schützt hingegen vor Sabotage. Der optimale Mittelwert liegt bei 3 Meter bis 3,5 Meter Höhe.
  • Achten Sie auf die gesetzlichen Bestimmungen bei der Installation und Ausrichtung der Überwachungskamera. Insbesondere Personenrechte dürfen nicht verletzt werden. Überwachen Sie auf keinen Fall Bereiche außerhalb Ihres eigenen privaten Bereichs, wie z.B. öffentlichen Raum oder das Gelände der Nachbarschaft.
Fazit

Die Anschaffung einer echten Überwachungskamera ist klar zu empfehlen. Attrappen können von den Einbrechern entlarvt werden. Die Datenübermittlung sollte direkt über Kabel erfolgen. WLAN hingegen ist störanfällig und kann gehackt werden. Die Bildauflösung ist für die Ermittlung ausschlaggebend. Zwei Megapixel ist Mindeststandard. Das Speichermedium in Form einer Festplatte mit hoher Kapazität ist der Cloud-Lösung vorzuziehen. Eine Cloud hat hat eine begrenzte Speicherzeit und begrenzte Speicherkapazität und verursacht meist zusätzliche laufende Kosten. Eine Kombination beider Versionen ermöglicht trotz sicherer Speicherung auf der Festplatte die Überwachung via Internet. Alternativ empfehle ich die zusätzliche Speicherung auf einer SD-Karte. Diese Funktion bieten mittlerweile einige Kameras.

🔴 Einen Überwachungskamera Vergleich finden Sie hier:

Vergleich & Angebot - indoor Überwachungskameras
Vergleich & Angebot – indoor Überwachungskameras

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Facebook-Gruppe-Einbruchschutz-Deutschland
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